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Gruß zum Sonntag Judika im März 2020


Zum Sonntag Lätare im März 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesen Tagen und in dieser kurzen Zeit ist vieles nicht mehr so, wie wir unseren Alltag kennen und gestalten. Durch das Corona-Virus sind wir in unserm Leben beeinträchtigt und unfrei geworden. Dennoch ist die Situation ernst zu nehmen, auch um niemanden zu gefährden. So sind auch wir als Kirche und als Kirchengemeinde davon betroffen. Bis auf Weiteres sind alle Gottesdienste und Veranstaltungen ausgesetzt. Das trifft uns schwer, denn die Passionszeit will durchlebt werden, um dann in einem fröhlichen Osterfest zu münden. Nun ist dies nicht mehr in der gewohnten Art und Weise möglich.

Wir wollen Sie aber gerade in dieser Zeit der Unsicherheit und Sorge nicht allein lassen. So halten Sie nun den ersten von wahrscheinlich mehreren Briefen, die noch kommen, in Ihrer Hand. Wir grüßen Sie damit ganz herzlich und wollen unsere Verbundenheit mit Ihnen ausdrücken.

Der kommende Sonntag trägt den Namen Lätare und erinnert uns daran, dass auch die Passionszeit nicht ganz ohne Freude ist. Freuen dürfen wir uns über die kleinen Dinge im Leben die funktionieren und die einfach da sind: Kinder, die uns anlächeln, wunderbare Erinnerungen vergangener Zeiten oder auch die ersten blühenden Blumen im Garten, die zarten Sonnenstrahlen des Frühlings. Das alles sind Geschenke des Lebens, die unser Herz erfreuen. Diese Freude spricht auch der Psalmbeter aus, wenn er sagt:

Wie lieb sind mir deine Wohnungen, HERR Zebaoth!
Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des HERRN;
mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.
Der Vogel hat ein Haus gefunden
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –
deine Altäre, HERR Zebaoth, Storchennest
mein König und mein Gott.
Wohl denen, die in deinem Hause wohnen;
die loben dich immerdar.
Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten
und von Herzen dir nachwandeln!
Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild;
der HERR gibt Gnade und Ehre.

Lassen Sie sich diese Freude und Zuversicht zusagen, denn Gott, der Herr, will auch für uns Sonne und Schild, d.h. Wärme und Schutz, sein. Sich Gott in die Arme zu werfen, wie bei der Erzählung vom Verlorenen Sohn, ist wie ein Nach-Hause-Kommen. Dort erwarten uns Gnade und Ehre. Wir dürfen getrost bleiben, denn Gott ist unsere Stärke. Dazu gehört auch das Lied aus unserem Gesangbuch Nr. 258:

Zieht in Frieden eure Pfade. Weg
Mit euch des großen Gottes Gnade
und seiner heilgen Engel Wacht!
Wenn euch Jesu Hände schirmen,
geht’s unter Sonnenschein und Stürmen
getrost und froh bei Tag und Nacht.

EG 258 – Text Gustav Knak 1843

 

Einen gesegneten Sonntag und bleiben Sie behütet,

Ihre Pastorin Ulrike Weber
im Namen der Kirchengemeinderäte Anklam und Teterin-Lüskow

Noch einige Hinweise:

Bitte nutzen Sie auch gerne die Gottesdienstübertragungen im Fernsehen. Seit 1986 strahlt das ZDF jeden Sonntag um 9:30 Uhr einen Gottesdienst aus. Hier wechseln sich katholische und evangelische Gottesdienste ab. Es lohnt sich, auch dieses Angebot anzunehmen.

Wir sind für Sie da!
Vor uns liegen jetzt Wochen, in denen wir noch nicht so ganz genau absehen können, was passiert. Das kann belastend für die Seele sein. Dazu kommen vielleicht wirtschaftliche Sorgen oder schwierige Situationen. Und auch die ganz alltäglichen Sorgen hören nicht einfach auf. Wenn Sie gerne mit uns telefonieren möchten, dann rufen Sie an:

Pastorin Ulrike Weber: 03971 / 212612
Diakon i.R. E. Buntrock: 03971 / 259800
Das Kirchenbüro in der Baustraße ist zur Zeit ebenfalls geschlossen.

Falls Sie jemanden wissen, der sich auch über einen Gruß der Kirchengemeinde freuen würde, melden Sie sich bitte im Kirchenbüro in der Baustraße in Anklam.


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Gemeindebrief März bis Mai 2020